Felix Koltermann - Research - Training - Photography

Rollenverständnis von Konfliktforschern

Die Arbeit in und über Konflikte, ob als Wissenschaftler oder als Praktiker, verlangt der eigenen Persönlichkeit sehr viel Kraft ab. Dabei haben Menschen, die in diesem Bereich arbeiten, sehr unterschiedliche Motivationen, die alle ihre Berechtigung haben. Für die erfolgreiche und nachhaltige Arbeit im Feld ist das Wissen um persönliche Bias sowie die Auseinandersetzung mit den persönlichen Beweggründen jedoch von zentraler Bedeutung. Wenn es darum geht, die eigene Konfliktkompetenz zu erhöhen, ist auch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Konfliktstil hilfreich.

Als Kernkompetenzen für die Arbeit in der zivilen Konfliktbearbeitung zählen standardmäßig die Fähigkeit zu kritischer Selbstreflexion, Wissen über Konflikte und den Möglichkeit ihrer Bearbeitung sowie die Auseinandersetzung mit dem eigenen Konfliktpotential. Insbesondere in akademischen Kreisen erfolgt die Erarbeitung des Themas jedoch hauptsächlich kognitiv, ohne die Einbeziehung der eigenen Persönlichkeit. Das Ziel des 2-tägigen Trainings ist es, einen Raum für Reflexionsmöglichkeiten über das persönliche Rollenverständnis und das eigene Verhalten in Konflikten zu schaffen. In praktischen Übungen und Rollenspielen geht es um das Entdecken und Arbeiten mit den persönlichen Motivationen und dem Umgang mit Konflikten.

Detailliertere Informationen finden Sie im Info-Blatt zum Training.