Felix Koltermann - Research - Training - Photography

Konfliktsensible Medienarbeit

Bilder spielen heute eine zentrale Rolle bei der Herstellung von Öffentlichkeit für Projekte der zivilen Konfliktbearbeitung. Dabei besteht die Schwierigkeit in der Darstellung des prozesshaften Charakters der zivilen Konfliktbearbeitung sowie in einer konfliktsensitiven Herangehensweise an die oft hochexplosiven Konfliktszenarien. Konfliktarbeiter und Friedensfachkräfte sind dabei weltweit direkt in den Prozess der Konflikttransformation involviert. Gegenüber ihren Partnern und Gebern stehen sie unter einem großen Druck, den Erfolg ihrer Arbeit herauszustellen. Bilder sind hierbei von großem Nutzen. Aber Bilder können auch Konfliktkonstellationen reproduzieren und Macht-Asymmetrien fortsetzen.

Das Training „Konfliktsensible Medienarbeit für Konfliktarbeiter“ hat zum Ziel, den Teilnehmern eine konfliktsensitive Herangehensweise an das Thema Visualisierung und eine professionelle Steuerung dieser Prozesse, sowohl vor Ort als auch im Umgang mit dem Thema in den Organisationen zu vermitteln. Themen des Trainings sind unter anderem Nord-Süd Probleme in der Visualisierung, Macht im fotografischen Akt, der Umgang mit Menschen in der Fotografie und ein Code of Conduct für die Bildnutzung. Die Teilnehmer stärken so ihre Fähigkeit zur kritischen Analyse von Bildern und deren Produktionsprozessen und tauschen sich über Möglichkeiten aus, Fotografie als Mittel der zivilen Konfliktbearbeitung zu nutzen.

Detailliertere Informationen finden Sie im Info-Blatt zum Training.